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Die aktinische Keratose

Eine aktinische Keratose entsteht, wenn sich bestimmte Hautzellen -die Keratinozyten - aufgrund wiederholter, intensiver UV-Strahlung, vor allem Sonnenlicht, krankhaft verändern und vermehren.

Entsprechend kann man die aktinische Keratose auch als solare Keratose bezeichnen. Da die Hautveränderung hauptsächlich im höheren Lebensalter auftritt, ist sie auch als senile Keratose bekannt.
Mittlerweile sind aber auch zunehmend jüngere Menschen von diesen Erscheinungen betroffen.
Dies kommt wahrscheinlich von einem veränderten Freizeitverhalten, wie häufiges und intensives Sonnenbaden oder Solariumbesuchen.
In der Regel werden aktinische Keratosen erst nach zehn bis zwanzig Jahren intensiver Sonnenbelastung sichtbar. Eine aktinische Keratose ist charakterisiert durch ein meist typisches Erscheinungsbild.
Zur sicheren Abklärung sollte aber eine feingewebliche
Untersuchung erfolgen.
Ein besonders hohes Risiko für die Entstehung einer aktinischen Keratose besteht für Menschen mit heller Haut, vor allem wenn sie in Ländern mit hoher UV-Strahlung leben (z. B. Australien) oder wenn z. B. Beruf oder Freizeitaktivitäten überwiegend im Freien ausgeübt werden. Auch schwere Sonnenbrände in der Kindheit
Sind häufig die Ursache für später auftretende aktinische Keratosen.
Eine langjährige, intensive Sonnenbestrahlung führt zu Schäden im Erbgut der Hautzellen. Es bilden sich veränderte Zellen (atypische Zellen), die sich in der oberen Hautschicht extrem vermehren, so dass sich die Hornschicht verdickt und eine sog. aktinische Keratose
ausbildet. Dies gilt als Krebsvorstufe (Präkanzerose) oder sogar als Frühstadium (Carcinoma in situ) einer bestimmten Form des weißen Hautkrebses - dem Spinaliom oder Plattenepithelkarzinom.
Männer mit ausgeprägter Glatzenbildung entwickeln besonders häufig eine aktinische Keratose. Sie sollten daher bei intensiver Sonneneinstrahlung unbedingt eine Kopfbedeckung tragen.
Aber auch Kinder sollten sich keiner zu intensiven Sonnenbestrahlung aussetzen, da Sonnenbrände in der Kindheit das Hautkrebsrisiko in späteren Jahren nachweislich erhöhen.
Ist dies nicht zu vermeiden (Strandurlaub, Kindergarten etc.) sollte vor der Sonneneinstrahlung unbedingt ein Lichtschutzmittel mit hohem Faktor (50+) aufgetragen werden.
Wenn die Sonne mit Zurückhaltung und maßvoll genossen wird, sind eine aktinische Keratose oder deren Folgen meist vermeidbar.
Wenn sich dann doch eine aktinische Keratose gebildet hat, ist eine schnelle Behandlung ratsam, um zu verhindern, dass ein Spinaliom entsteht.
Hierfür stehen mehrere wirksame Behandlungsmethoden zur Verfügung:

- Heraus schneiden (Exzision) oder heraus schaben (Curettage)
- Kältetherapie (Kryotherapie)
- Lasertherapie
- Photodynamische Therapie
- Verschiedene lokal anzuwendende Wirkstoffe (Diclofenac, 5-Fluorouracil, Imiquimod)
Die ersten Anzeichen für eine aktinische Keratose sind kleine rötliche Flecken. Sie entstehen dadurch, dass die oberste Hautschicht aufgrund der Sonnenschädigung ausdünnt und erweiterte Blutgefäße in dem betroffenen Hautbereich stärker hervortreten (Telangieektasien).
Später entwickeln sich aus diesen Flecken scharf begrenzte rötliche Knötchen (Papeln), die einen halben bis einen Zentimeter groß und graubraun verhornt sind.
Die betroffene haut fühlt sich rau an. Ist die aktinische Keratose mit ausgeprägter Verhornung verbunden, können sich kleine Hauthörner bilden.
Die aktinische Keratose gilt als eine bestimmte Hautkrebsvorstufe. Die Symptome der Hautveränderung sind zunächst zwar auf die oberste Zellschicht der Haut, das sog. Epithelgewebe begrenzt. Im weiteren Verlauf jedoch kann die Hautveränderung sich auch in darunter liegende hautschichten ausbreiten und so in einen durchdringenden (invasiven) Tumor übergehen (Spinaliom oder Basaliom). Der Übergang in diese Formen des weißen Hautkrebses ist fließend.
Als wichtige Symptome dafür, dass eine aktinische Keratose mit einem erhöhten Risiko für einen Übergang
In Hautkrebs verbunden ist, gelten:
- Verhärtungen der Haut
- Blutungen
- Rötungen
- Flächenwachstum
- Geschwürbildung

Aktinische Keratose: Vorbeugen ist einfach
Damit eine aktinische Keratose gar nicht erst entsteht,
gilt es, zu viel UV-Bestrahlung zu vermeiden. Dies betrifft vor allem natürliches Sonnenlicht aber auch künstliche UV-Strahlung, z. B. durch Solarien.
Ist die Bestrahlung trotzdem gewollt oder nicht zu vermeiden, ist der Schutz der Haut mit Sonnenschutzcremes mit hohem Lichtschutzfaktor (am besten 50+) unabdingbar. Dabei sollten die Produkte stets vor UVB und UVA-Strahlung schützen.
Wichtig hierbei ist die Eignung der Sonnenschutzmittel
zum „Schutz vor aktinischen Keratosen“ . Dies sollte auf der Packung vermerkt sein.

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